Die Maine Coon


Charakter

Das Wesen der Maine Coon ist von temperamentvoller Gelassenheit. Sie gelten als unkompliziert, verschmust und verspielt. Maine Coons lieben die Gesellschaft, egal ob andere Katzen oder Menschen.

 

Maine Coon Katzen sind soziale Wesen und können nicht nur mit anderen Katzen sondern auch anderen Haustieren wie z.B. Hunden zusammen zu leben.

 

Maine Coons sind gegenüber Menschen ausgesprochen sanftmütig und anhänglich. So kann es vorkommen, dass eine Maine Coon ihrem Besitzer überallhin folgt. Aggressives Verhalten ist ihr eher fremd, auch mit Kleinkindern kommt diese Katzenrasse sehr gut aus.

 

Wer einmal eine Maine Coon hatte, wird aufgrund des Charakters, ihres Verhaltens und des sanftmütigen Wesen nicht wieder von dieser Rasse wegkommen. Es herrscht Suchtgefahr!


Geschichte

Die Maine Coone stammt aus Maine in den USA. Sie gilt als eine der ältesten einheimischen Katzenrassen in Nordamerika. Erstmals erwähnt wurde die Maine Coon in einem Buch aus dem Jahre 1861. Dabei handelte es ich um eine schwarz-weiße Maine Coon mit Namen Kapitän Jenks.

Sehr wahrscheinlich kam die Maine Coon Katze mit Einwanderern nach den USA.

 

 Die Maine Cats, wie die Maine Coon Katze im 19. Jahrhundert noch genannt wurde, war eine äußerst beliebte Katze in den USA. 

 

Im 19. Jahrhundert war die Maine Cat noch sehr beliebt und bei Katzenshows in den USA stark vertreten. Danach wurde es ruhiger um diese Rasse, langhaarige Katzen aus Europa und auch die Perser Katze verdrängten sie wohl von der Bildfläche. Beinahe wäre die Main Coon in Vergessenheit geraten. Liebhaber dieser Katzenrassen sorgten dann dafür, dass die Main Coon wieder an Beliebtheit und vor allem Bekanntheit zulegte. Zuchtkatzen gab es nicht mehr und so wurden sogenannte Foundation-Tiere ausgewählt. Dieses waren Katzen, die aus einer natürlichen Population ausgewählt wurden, da sie die für eine Maine Coon Katze rassetypischen Merkmale aufwiesen.

 

Mit diesem Grundstock begann dann um 1960 die Zucht. Erst 1983 wurde die Maine Coon als Rassekatze zugelassen. Der Maine Coon gelang dann der Aufstieg zur häufigst gehaltenen Rassekatze.


Legenden

Der Name:

Der englische Name für Waschbär ist racoon. Das Aussehen der frühen Maine-Katze stark von ihrem buschigen Schwanz geprägt, der an einen Waschbären erinnerte. Das lieferte zum einen den Namen für die Katze und den Mythos, diese Katzenrasse sei durch die Verpaarung einer normalen Katze mit einem Waschbären hervorgegangen. Biologisch ist dies allerdings nicht möglich.

 

Nach einer anderen Theorie über den Ursprung der Maine Coon stammte der Name von einem Kapitän Coon, der als Handelskapitän die Staaten Neuenglands besuchte und dabei von einer langhaarigen Schiffskatze begleitet wurde.

 

Entstehung:

Die  französische Königin Marie Antoinette soll für die Entstehung der Maine Coone verantwortlich gewesen sein. Die Königin soll langhaarige und flauschige Tiere geliebt haben. Von der Königin sollen die Katzen mit dem Schiff nach Amerika bzw. Maine gekommen sein. So sollen sich die langhaarigen Katzen von Königin Marie Antoinette mit einheimischen Katzen gepaart und so die Maine Katze entstanden sein.

 

Nach einer anderen Theorie erreichten die Wikinger mit ihren Schiffskatzen, den norwegischen Waldkatzen den Nordosten des amerikanischen Kontinents. Die Maine Coon sei aus dieser Katzenrasse entstanden.


Eine weitere Theorie erzählt die Entstehung durch natürliche Selektion. In Neuengland sind die Winter kalt und ungemütlich. Daher haben nur die stärksten und größten sowie die am besten an den Winter angepassten Katzen überlebt und so sie die Maine Coon entstanden. Allerdings gehen Fachleuchte davon aus, dass ein solcher Prozess doch deutlich länger dauern würde.